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Viele Hände - schnelles Ende - Rückblick

Spuren hinterlassen


 

Unser Gemeindeheim ist neben der Kirche der Raum für Begegnung in unserer Gemeinde. Circa 20 Jahre seit der letzten größeren Renovierung zeigten sich mittlerweile deutliche Spuren der intensiven Nutzung, sei es auf dem Parkett, an den nicht mehr ganz so weißen Wänden oder den vielen weiteren Stellen.

 

Der Förderverein St. Antonius hatte daher zusammen mit dem Ortsteam den Plan erarbeitet, in den Herbstferien 2025 in Eigeninitiative mit den Nutzern des Gemeindeheims augenscheinlich nicht mehr ansehnliche Spuren zu beseitigen. Unterstützt wurden wir dabei von Handwerksexperten, die unser Heimwerkerwissen mit diverse Tipps und Tricks erweitert haben, Material organisieren konnten oder auch tatkräftig mit angepackt haben.

 

Parallel zu den in Eigenleistung durchgeführten und finanzierten Aktivitäten beauftragte die Pfarrei das Abschleifen des Parketts sowie die Erneuerung der Sanitärkeramiken.

 

Am Wochenende 24.-26. Oktober ging es dann richtig los. Mit in der Spitze 30 Helfern wurden alle Decken und Wände gestrichen, die Deckenplatte in den Sanitärbereichen ausgetauscht, der bröckelnde Putz im großen Saal abgeschlagen und neu aufgetragen, alle Tische und Stühle mit Filzgleitern versehen, neue LED-Lampen montiert, die beiden Mischbatterien in der Küche ausgetauscht, Silikonfugen erneuert und Rollos aufgehangen.

 

Und wenn man schon mal dran ist und das Handwerkergen besitzt, macht man mal eben auch noch Sachen mit, die eigentlich nicht geplant waren, aber für ein ganzheitlich schönes Erscheinungsbild einfach besser sind. So wurden zusätzlich noch die Türrahmen lackiert und die Dichtungsgummies ausgetauscht sowie die Fenster neu eingestellt und die Rolladengurte erneuert.

 

Es wurde aber nicht nur handwerklich gewerkelt, sondern zeitlich in einem genau so großen Umfang auch intensiv gereinigt und geputzt. Dabei stand nicht nur die Beseitigung von Spuren durch die Handwerksaktivitäten im Fokus – es soll mal vorgekommen sein, dass doch etwas Farbe tropfte – sondern insbesondere die Reinigung aller Stuhlpolster. Hinzu kamen das Putzen aller Lampen und Lampenschirme, der Abdeckungen von Schalter und Steckdosen, der Türen, Fenster und Lüftungseinrichtungen sowie der Holzverkleidungen und vielleicht auch Stellen, die seit 20 Jahren keinen Putzlappen mehr gesehen haben.

 

Natürlich durfte bei all den handwerklichen Tätigkeiten auch eine gute Verpflegung nicht fehlen. Ein großer Suppentopf, selbstgebackenes Brot, ein reichhaltiges Rohkostbuffet, zahlreiche Pizzableche und ein gut gefüllter Kühlschrank trugen zur Stärkung und Motivation der Beteiligten an allen drei Tagen bei.

 

Zu guter Letzt gilt ein ganz großer Dank an alle Beteiligte. Egal ob Pinsel, Schraubendreher, Putzlappen oder Kochlöffel geschwungen wurde, ohne die zahlreichen helfenden Hände wäre eine solche Aktion und in diesem Umfang nicht stemmbar gewesen. Ebenso bedanken für uns bei der Pfarrei St. Laurentius für die Übernahme der Kosten für das Abschleifen des Parketts und für den Austausch der Sanitäreinrichtungen sowie bei den Handwerksbetrieben für die kurzfristige Bearbeitung der Aufträge und die zahlreichen Tipps und Tricks.